Blixa Bargeld

serialbathroomdummyrun, 2000
40 x 60 cm
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serialbathroomdummyrun, 2000
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SERIALBATHROOMDUMMYRUN

Das Spiel wird erfunden, die Regeln werden entdeckt. Meine Tätigkeit als fahrender Musiker, Darsteller, Sänger et cetera bringt viele, sehr viele Hotelaufenthalte mit sich. Im Schnitt vielleicht zweihundert im Jahr. Die Prozeduren: Einchecken, Auspacken, Einpacken, Auschecken et cetera wiederholen sich, wiederholen sich bis ins Detall. Ich kann auf eine Frage der Rezeptionistin schon antworten, bevor sie gestellt wird.

Hotels gleichen sich, insbesondere die Hotels einer Kette, und die meisten Hotels gehören zu einer Kette. Es fällt mir manchmal schwer, wenn die Arbeitsbedingungen sehr gedrängt sind, z.B. in einer Tourneesituation (eine Stadt pro Tag, ein Hotel pro Nacht), mich zu erinnern, wo ich bin, mir den Namen der Stadt, den Namen des Hotels, die Zimmernummer zu merken, dabei ist die Zimmernummer das Wichtigste. Was für eine Stadt draußen ist,ändert nichts, wenn sowieso keine Zeit ist.

Ich denke an Howard Hughes, der mehrere Häuser in den Vereinigten Staaten besass, die absichtlich, bis ins kleinste gleich eingerichtet und ausgestattet waren. Für ihn als Flieger machte es wohl nach der Landung, im Haus, keinen Unterschied mehr wo er sich befand. Oder an Lemmy, den Sänger der Band "Motorhead", der seine Wohnung in London genau wie ein "Holiday Inn" eingerichtet hat: dieselben Möbel, dieselben Vorhänge, alles.

Hotelzimmer sind unheimlich. Jedes Hotel versucht und wirbt damit, behaglich, gemütlich zu sein, den Gast sich "wie zuhause" fühlen zu lassen. Aber ich fühle mich nicht '"wie zuhause", ich fühle mich noch nicht einmal in meiner Wohnung "wie zuhause", (Daran sind möglicherweise die vielen Hotelaufenthalte nicht ganz unschuldig.) und kann mir auch von anderen Hotelgästen nicht vorstellen, dass sie sich bei ihrer Übernachtung so fühlen.

Ein Hotelzimmer ist unpersönlich, hat unpersönlich zu sein, das macht es gut. Es wird immer wieder in seinen neutralen Zustand zurückversetzt, ein Zustand in dem es für immer verbleiben würde, würde er nicht durch Hotelgäste wieder zerstört. Man könnte in einem Hotezimmer vorsichtig auf einem Stuhl sitzen und der Urzustand würde erhalten bleiben. Legt man sich aber ins Bett oder benutzt das Badezimmer, muss das Zimmer bezahlt werden. Die Badezimmer in Hotels sind in ihrem neutralen Zustand antiseptisch, oder sollten es sein. Die Toilette ist mit einem Papierband versiegelt, dessen Aufschrift: "Desinfected - for your protection" mir beweisen soll, dass seit dem letzten Gast gesäubert wurde. Ebenso die Toilettenpapierrolle, deren loses Ende kunstvoll gefaltet wird. Ich bin die Verunreinigung, die in diesen Raum eindringt, einen Raum, der meiner Anwesenheit nicht bedarf. Ich bin der, der das Badezimmer entjungfert, es zum vorübergehenden Bestandteil meiner Welt macht,überall Spuren hinterlassend: in den Handtüchern, dem Waschbecken et cetera.

Es war mehr als nur spontan, als ich ca. 1990 anfing, diese Badezimmer mit Einwegkameras zu fotografieren. Grundlos; nicht weil das erste fotografierte Badezimmer (Ramada, Zürich) etwas Besonderes hatte, eher nicht. Nein, es war der Anfang eines Spiels, dessen Regeln ich erst nach und nach entdeckte, und dessen Ausgang ich noch nicht kenne. Vielleicht ist es der Versuch ein Netzüber die Monotonie zu legen, etwas festzuhalten in der ständigen Umdrehung dieses Getriebes, mir die Wiederholung anzueignen, mit Sinn zu füllen. Ich interessiere mich nicht für Badezimmer, Armaturen, Sanitäreinrichtungen et cetera. Aber hätte ich immer wiede das Hotelbett fotografiert, wäre es fast unmöglich geworden eine metapherfreie Behauptung aufzustellen. Betten bedeuten. Was bedeuten Badezimmer?

Mit den Jahren fing ich - unvermeidlich - an, die Badezimmer genauer zu betrachten, Konstanten in meiner Vorgehensweise zu entdecken. Alle Badezimmer haben ein Waschbecken, das erste Bild, die erste Regel, in der Regel mit einem Spiegel darüber. Ich will mich nicht unbedingt in verschiedenen Hotelbadezimmerspiegeln porträtieren, also versuche ich mich, in der Regel, aus dem Bild zu halten. Aber wie in Jan van Eycks "Hochzeitsgemälde des Giovanni Arnolfini", schmuggelt mich ein Spiegel meistens doch ins Bild. Die nächsten Bilder, die nächsten Regeln gehören den einzelnen Gegenständen, den besonderen Merkmalen eines Badezimmers. Je mehr es davon gibt, umso mehr Fotos mache ich. Eine kleine Nasszelle mit einem uninteressant hängenden Handtuch wird entsprechend wenig honoriert. Mindestens ein Photo. Fotografiert wird jedes Hotelbadezimmer, vorausgesetzt ich habe das Zimmer wirklich benutzt. Also auch zwei an aufeinanderfolgenden Tagen benutze Zimmer im selben Hotel (sollte ich das Zimmer gewechselt haben) werden festgehalten. Auch Stundenhotels, Flughafenhotels, Tageszimmer et cetera. Fotografiert wird, wenn es Hotel heisst. Ein Apartement ohne täglichen Service ist schon zu sehr Wohnung. Der Service, das Zurücksetzen in den ersten Zustand, den Zustand vor meiner Anwesenheit, ist ausschlaggebend.

In einem Hotel in Santiago de Chile versagte der Blitz meiner Einwegkamera. Es scheint diese Art Kamera nicht zu geben in Chile, also konnte ich auch keinen Ersatz besorgen. Ich habe das Badezimmer trotzdem fotagrafiert, ohne Blitz, schwarz. Eine neue Regel hat sich offenbart.

Was sich auf den Fotos abbildet ist nicht wichtig, es geht nicht um Fotografie. Es geht um das einhalten der entdeckten Regeln, um Wiederholung.

Jede Serie, je ein Badezimmer, formt eine Zeile, mit Hebungen und Senkungen im Hoch- und Querformat, zeitlich dicht aufeinander folgende Serien einen Ausschnitt. Es entstehen Achtzeiler, Zehnzeiler, Sechzehnzeiler, Stanzen, Canti, Litaneien. Wie dieses Spiel ausgeht, ist noch nicht bekannt, die letzte Regel ist noch nicht entdeckt.

Ich habe ein Badezimmer verlassen, der Spiegel ist jetzt ungestört. "Do not disturb", das Schild an meiner Tür, wird umgedreht: "Make up the room."Beseitigt meine Spuren.

Das Spiel wird erfunden, die Regeln werden entdeckt. Meine Tätigkeit als fahrender Musiker, Darsteller, Sänger et cetera bringt viele, sehr viele Hotelaufenthalte mit sich. Im Schnitt vielleicht zweihundert im Jahr. Die Prozeduren: Einchecken, Auspacken, Einpacken, Auschecken et cetera wiederholen sich, wiederholen sich bis ins Detall. Ich kann auf eine Frage der Rezeptionistin schon antworten, bevor sie gestellt wird.

Hotels gleichen sich, insbesondere die Hotels einer Kette, und die meisten Hotels gehören zu einer Kette. Es fällt mir manchmal schwer, wenn die Arbeitsbedingungen sehr gedrängt sind, z.B. in einer Tourneesituation (eine Stadt pro Tag, ein Hotel pro Nacht), mich zu erinnern, wo ich bin, mir den Namen der Stadt, den Namen des Hotels, die Zimmernummer zu merken, dabei ist die Zimmernummer das Wichtigste. Was für eine Stadt draußen ist,ändert nichts, wenn sowieso keine Zeit ist.

Ich denke an Howard Hughes, der mehrere Häuser in den Vereinigten Staaten besass, die absichtlich, bis ins kleinste gleich eingerichtet und ausgestattet waren. Für ihn als Flieger machte es wohl nach der Landung, im Haus, keinen Unterschied mehr wo er sich befand. Oder an Lemmy, den Sänger der Band "Motorhead", der seine Wohnung in London genau wie ein "Holiday Inn" eingerichtet hat: dieselben Möbel, dieselben Vorhänge, alles.

Hotelzimmer sind unheimlich. Jedes Hotel versucht und wirbt damit, behaglich, gemütlich zu sein, den Gast sich "wie zuhause" fühlen zu lassen. Aber ich fühle mich nicht '"wie zuhause", ich fühle mich noch nicht einmal in meiner Wohnung "wie zuhause", (Daran sind möglicherweise die vielen Hotelaufenthalte nicht ganz unschuldig.) und kann mir auch von anderen Hotelgästen nicht vorstellen, dass sie sich bei ihrer Übernachtung so fühlen.

Ein Hotelzimmer ist unpersönlich, hat unpersönlich zu sein, das macht es gut. Es wird immer wieder in seinen neutralen Zustand zurückversetzt, ein Zustand in dem es für immer verbleiben würde, würde er nicht durch Hotelgäste wieder zerstört. Man könnte in einem Hotezimmer vorsichtig auf einem Stuhl sitzen und der Urzustand würde erhalten bleiben. Legt man sich aber ins Bett oder benutzt das Badezimmer, muss das Zimmer bezahlt werden. Die Badezimmer in Hotels sind in ihrem neutralen Zustand antiseptisch, oder sollten es sein. Die Toilette ist mit einem Papierband versiegelt, dessen Aufschrift: "Desinfected - for your protection" mir beweisen soll, dass seit dem letzten Gast gesäubert wurde. Ebenso die Toilettenpapierrolle, deren loses Ende kunstvoll gefaltet wird. Ich bin die Verunreinigung, die in diesen Raum eindringt, einen Raum, der meiner Anwesenheit nicht bedarf. Ich bin der, der das Badezimmer entjungfert, es zum vorübergehenden Bestandteil meiner Welt macht,überall Spuren hinterlassend: in den Handtüchern, dem Waschbecken et cetera.

Es war mehr als nur spontan, als ich ca. 1990 anfing, diese Badezimmer mit Einwegkameras zu fotografieren. Grundlos; nicht weil das erste fotografierte Badezimmer (Ramada, Zürich) etwas Besonderes hatte, eher nicht. Nein, es war der Anfang eines Spiels, dessen Regeln ich erst nach und nach entdeckte, und dessen Ausgang ich noch nicht kenne. Vielleicht ist es der Versuch ein Netzüber die Monotonie zu legen, etwas festzuhalten in der ständigen Umdrehung dieses Getriebes, mir die Wiederholung anzueignen, mit Sinn zu füllen. Ich interessiere mich nicht für Badezimmer, Armaturen, Sanitäreinrichtungen et cetera. Aber hätte ich immer wiede das Hotelbett fotografiert, wäre es fast unmöglich geworden eine metapherfreie Behauptung aufzustellen. Betten bedeuten. Was bedeuten Badezimmer?

Mit den Jahren fing ich - unvermeidlich - an, die Badezimmer genauer zu betrachten, Konstanten in meiner Vorgehensweise zu entdecken. Alle Badezimmer haben ein Waschbecken, das erste Bild, die erste Regel, in der Regel mit einem Spiegel darüber. Ich will mich nicht unbedingt in verschiedenen Hotelbadezimmerspiegeln porträtieren, also versuche ich mich, in der Regel, aus dem Bild zu halten. Aber wie in Jan van Eycks "Hochzeitsgemälde des Giovanni Arnolfini", schmuggelt mich ein Spiegel meistens doch ins Bild. Die nächsten Bilder, die nächsten Regeln gehören den einzelnen Gegenständen, den besonderen Merkmalen eines Badezimmers. Je mehr es davon gibt, umso mehr Fotos mache ich. Eine kleine Nasszelle mit einem uninteressant hängenden Handtuch wird entsprechend wenig honoriert. Mindestens ein Photo. Fotografiert wird jedes Hotelbadezimmer, vorausgesetzt ich habe das Zimmer wirklich benutzt. Also auch zwei an aufeinanderfolgenden Tagen benutze Zimmer im selben Hotel (sollte ich das Zimmer gewechselt haben) werden festgehalten. Auch Stundenhotels, Flughafenhotels, Tageszimmer et cetera. Fotografiert wird, wenn es Hotel heisst. Ein Apartement ohne täglichen Service ist schon zu sehr Wohnung. Der Service, das Zurücksetzen in den ersten Zustand, den Zustand vor meiner Anwesenheit, ist ausschlaggebend.

In einem Hotel in Santiago de Chile versagte der Blitz meiner Einwegkamera. Es scheint diese Art Kamera nicht zu geben in Chile, also konnte ich auch keinen Ersatz besorgen. Ich habe das Badezimmer trotzdem fotagrafiert, ohne Blitz, schwarz. Eine neue Regel hat sich offenbart.

Was sich auf den Fotos abbildet ist nicht wichtig, es geht nicht um Fotografie. Es geht um das einhalten der entdeckten Regeln, um Wiederholung.

Jede Serie, je ein Badezimmer, formt eine Zeile, mit Hebungen und Senkungen im Hoch- und Querformat, zeitlich dicht aufeinander folgende Serien einen Ausschnitt. Es entstehen Achtzeiler, Zehnzeiler, Sechzehnzeiler, Stanzen, Canti, Litaneien. Wie dieses Spiel ausgeht, ist noch nicht bekannt, die letzte Regel ist noch nicht entdeckt.

Ich habe ein Badezimmer verlassen, der Spiegel ist jetzt ungestört. "Do not disturb", das Schild an meiner Tür, wird umgedreht: "Make up the room."Beseitigt meine Spuren.

Blixa Bargeld
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SERIALBATHROOMDUMMYRUN

20 qm oder 2 qm, luxuriös oder eher bescheiden, Blixa Bargeld dokumentiert jedes Badezimmer, das ihm vor die Linse seiner Einwegkammeras kommt, vorausgesetzt es ist nicht sein eigenes. Während einer Welttournee der Einstürtzenden Neubauten, nach Konzerten mit Nick Cave oder vor einem der vielen anderen Auftritte als Schauspieler, Performer und Sänger. Jede Nasszelle eines Hotels hat seinen eigenen Charme oder auch nicht, und davon etwa 250 bis 300 jährlich. Wenn Blixa Bargeld vor dem Spiegel steht oder in der Wanne sitzt und wieder auf den Auslöser drückt, entsteht eine Serie von Bildern die jeweils ein Badezimmer an einem Tag dokumentiert. Jede Serie ist ein Original, genauso wie das abgelichtete Badezimmer zum Entstehungszeitpunkt des Bildes.

20 qm oder 2 qm, luxuriös oder eher bescheiden, Blixa Bargeld dokumentiert jedes Badezimmer, das ihm vor die Linse seiner Einwegkammeras kommt, vorausgesetzt es ist nicht sein eigenes. Während einer Welttournee der Einstürtzenden Neubauten, nach Konzerten mit Nick Cave oder vor einem der vielen anderen Auftritte als Schauspieler, Performer und Sänger. Jede Nasszelle eines Hotels hat seinen eigenen Charme oder auch nicht, und davon etwa 250 bis 300 jährlich. Wenn Blixa Bargeld vor dem Spiegel steht oder in der Wanne sitzt und wieder auf den Auslöser drückt, entsteht eine Serie von Bildern die jeweils ein Badezimmer an einem Tag dokumentiert. Jede Serie ist ein Original, genauso wie das abgelichtete Badezimmer zum Entstehungszeitpunkt des Bildes.

blixa bargeld / biographie

 
  
  
1959*Berlin
  
1980Gründung der Gruppe "Einstürzende Neubauten", als deren Kopf und Sänger.1984-2013 Gitarrist der Band "Nick Cave and the Bad Seeds". Zahlreiche Konzertreisen durch Europa, Nord- und Suedamerika, Australien und Japan. Arbeiten als Komponist, Autor, Schauspieler, Sänger, Musiker, Performer und Dozent in beinahe allen Bereichen der Darstellenden Kunst.
  
  

chronologischer überblick (auswahl)

 
  
  
2020Alles in Allem, Einstürzende Neubauten
2017Fall, TTBB
 Eng Düster Und Bang, KIKU feat. Blixa Bargeld & Black Cracker
2016Greatest Hits, Einstürzende Neubauten, Nerissimo, Blixa Bargeld and Teho Teardo
2014Lament, Einstürzende Neubauten, Spring, TTBB
2013Still Smiling, Blixa Bargeld and Teho Teardo
2005"Gastspieltournee "Rede/ Speech" (Sprachperformance), Linz, Lübeck, Avanto Festival Helsinki
 "Warten auf die Barbaren" von J.M. Coetzee, Inszenierung (Regie) bei den Salzburger Festspielen
 25- jähriges Bühnenjubiläum der Einstürzenden Neubauten; Konzertreise durch Europa
2004"Hornbach"- TV Spots (ausgezeichnet mit dem bronzenen Werbe-Löwen in Cannes, Agentur: Heimat, Berlin, Produktion: Hermann Vaske's Emotional Network, Frankfurt)
 "Grundstück", Performance mit Einstürzenden Neubauten im Rahmen von www.neubauten.org in Krems, Österreich; Reggio Emilia, Italien; Palast der Republik, Berlin
 Konzertreise der Einstürzenden Neubauten, "Perpetuum Mobile"- Tour, Europa und Nordamerika
2003Gastspieltournee "Rede/ Speech" (Sprachperformance), Musik- Biennale Zagreb, Athen, Catania, Turin, Genf, Verona
 "Akustische Abendunterhaltung", Solo- Sprachperformance in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Theater, Berlin
 Darsteller in "Baal" von Bertolt Brecht, Theaterinszenierung von Thomas Thieme am Nationaltheater Weimar
2002Darsteller in "Baal" von Bertolt Brecht, Theaterinszenierung von Thomas Thieme am Nationaltheater Weimar
 Darsteller in "Tropfen auf heiße Steine" von Rainer Werner Fassbinder, Theaterinszenierung von norton.commander.productions, Peter und Harriet Maria Meinig
 Beginn des Einstürzende Neubauten- Web- Projektes www.neubauten.org
 "serialbathroomdummyrun", Galerie Momenta Art, New York
 Konzertreise mit Nick Cave & the Bad Seeds, Australien und Nordamerika
2001"Kurt Weill- Stationen eines Künstlerlebens", ein Film von Sven Dfer, musikalische Interpretation des "Bilbao- Songs" und Interview
 "Rede/ Speech" (Sprachperformance), Gil Vicente Theatre, Coimbra, Hard Club, Porto
 "Die Vollstreckung kostbarer Erinnerungen" in Krakau, in Zusammenarbeit mit dem Goethe Institut Inter Nationes und dem Stary Teatr
 Konzertreise mit Nick Cave & the Bad Seeds, Europa
 Darsteller in "Rosa Melonen Schnitt Freude" von Gertrude Stein, Theaterinszenierung von Brigitta Linde, diverse Theater in Deutschland und Österreich, Musik von Blixa Bargeld und Oliver Augst
 Darsteller in "Fleisch wucherte rum", Performance basierend auf Texten von Rolf Dieter Brinkmann, Theaterinszenierung von Elettra de Salvo, diverse Theater in Deutschland, Musik von Blixa Bargeld und Oliver Augst
 "Rede/ Speech" (Sprachperformance), Fondation Cartier, Paris
 Sprecher für "Elementarteilchen", Hörspieladaption nach Houellebecq von leonhard Koppelmann für den WDR, Musik von Blixa Bargeld und Jan Tilman Schade, als Hörbuch bei Audiverlag erschienen
2000Konzertreise mit den Einstürzende Neubauten, Europa und USA
 "serialbathroomdummyrun" Ausstellung bei Galerie Mirko Mayer, Köln
1999"serialbathroomdummyrun" Ausstellung bei Galerie Mirko Mayer, Köln
 "serialbathroomdummyrun" Ausstellungsbeteiligung, im Programm "Art is ego. Das Labyrinth", Zitadelle Petersberg, Erfurt
 "serialbathroomdummyrun" Ausstellung in der Galerie Kubinski, Berlin
1998"serialbathroomdummyrun" Ausstellung bei La Station, Nizza
 „serialbathroomdummyrun" Ausstellung bei Galerie Hoffmann & Senn, Wien
 Mitautor von "serialbathroomdummyrun", zweite erweiterte Auflage, Verlag von Juliettes Literatursalon, Berlin
 „serialbathroomdummyrun" Ausstellungsbeteiligung bei underexposed, Stockholm
1997"serialbathroomdummyrun" Ausstellung in Juliettes Literatursalon, Berlin

blixa bargeld / biographie

1959
*berlin  

1980
gründung der gruppe "einstürzende neubauten", als deren kopf und sänger.

1984-2013
gitarrist der band nick cave and the bad seeds
zahlreiche konzertreisen durch europa, nord- und suedamerika, australien und japan. arbeiten als komponist, autor, schauspieler, sänger, musiker, performer und dozent in beinahe allen bereichen der darstellenden kunst.    

chronologischer überblick (auswahl)

2020
alles in allem, einstürzende neubauten

2017
fall, ttbb eng düster und bang, kiku feat. blixa bargeld & black cracker

2016
greatest hits, einstürzende neubauten, nerissimo, blixa bargeld and teho teardo

2014
lament, einstürzende neubauten, spring, ttbb

2013
still smiling, blixa bargeld and teho teardo

2005
"gastspieltournee "rede/ speech" (sprachperformance), linz, lübeck, avanto festival helsinki
"warten auf die barbaren" von j.m. coetzee, inszenierung (regie) bei den salzburger festspielen
25- jähriges bühnenjubiläum der einstürzenden neubauten; konzertreise durch europa

2004
"hornbach"- tv spots (ausgezeichnet mit dem bronzenen werbe-löwen in cannes, agentur: heimat, berlin, produktion: hermann vaske's emotional network, frankfurt)
"grundstück", performance mit einstürzenden neubauten im rahmen von www.neubauten.org in krems, österreich; reggio emilia, italien; palast der republik, berlin
konzertreise der einstürzenden neubauten, "perpetuum mobile"- tour, europa und nordamerika

2003
gastspieltournee "rede/ speech" (sprachperformance), musik- biennale zagreb, athen, catania, turin, genf, verona
"akustische abendunterhaltung", solo- sprachperformance in zusammenarbeit mit dem deutschen theater, berlin
darsteller in "baal" von bertolt brecht, theaterinszenierung von thomas thieme am nationaltheater weimar

2002
darsteller in "baal" von bertolt brecht, theaterinszenierung von thomas thieme am nationaltheater weimar
darsteller in "tropfen auf heiße steine" von rainer werner fassbinder, theaterinszenierung von norton.commander.productions, peter und harriet maria meinig
beginn des einstürzende neubauten- web- projektes www.neubauten.org
"serialbathroomdummyrun", galerie momenta art, new york
konzertreise mit nick cave & the bad seeds, australien und nordamerika

2001
"kurt weill- stationen eines künstlerlebens", ein film von sven dfer, musikalische interpretation des "bilbao- songs" und interview "rede/ speech" (sprachperformance), gil vicente theatre, coimbra, hard club, porto
"die vollstreckung kostbarer erinnerungen" in krakau, in zusammenarbeit mit dem goethe institut inter nationes und dem stary teatr
konzertreise mit nick cave & the bad seeds, europa
darsteller in "rosa melonen schnitt freude" von gertrude stein, theaterinszenierung von brigitta linde, diverse theater in deutschland und österreich, musik von blixa bargeld und oliver augst
darsteller in "fleisch wucherte rum", performance basierend auf texten von rolf dieter brinkmann, theaterinszenierung von elettra de salvo, diverse theater in deutschland, musik von blixa bargeld und oliver augst
"rede/ speech" (sprachperformance), fondation cartier, paris sprecher für "elementarteilchen", hörspieladaption nach houellebecq von leonhard koppelmann für den wdr, musik von blixa bargeld und jan tilman schade, als hörbuch bei audiverlag erschienen

2000
konzertreise mit den einstürzende neubauten, europa und usa
serialbathroomdummyrun ausstellung bei galerie mirko mayer, köln

1999
serialbathroomdummyrun ausstellung bei galerie mirko mayer, köln
serialbathroomdummyrun ausstellungsbeteiligung, im programm "art is ego. das labyrinth", zitadelle petersberg, erfurt
serialbathroomdummyrun ausstellung in der galerie kubinski, berlin

1998
serialbathroomdummyrun ausstellung bei la station, nizza
serialbathroomdummyrun ausstellung bei galerie hoffmann & senn, wien
mitautor von serialbathroomdummyrun, zweite erweiterte auflage, verlag von juliettes literatursalon, berlin
serialbathroomdummyrun ausstellungsbeteiligung bei underexposed, stockholm

1997
serialbathroomdummyrun ausstellung in juliettes literatursalon, berlin